Wohntrend-Design

Aktuelle Wohntrends & Interior Design

Die Badewanne – der Mittelpunkt des Badezimmers

Von am 17. Januar 2012
freistehende Wanne als Mittelpunkt des Raumes

freistehende Wanne als Mittelpunkt des Raumes, cc by Conanil/ flickr.com

Da der Trend immer mehr zur Entgrenzung von Wohnräumen führt, wachsen diese zusammen zu einem offenen Konzept. So verschmelzen Schlaf- und Badezimmer mehr und mehr zu einer Einheit. Dadurch muss das Bad zunehmend die Funktion eines Spa und Wohlfühlbereichs übernehmen. Die Badewanne wird außerdem zum Mittelpunkt des Zimmers. Ein entspannendes Schaumbad, wer träumt nach einem stressigen Tag nicht davon? In den eigenen vier Wänden darf das Badezimmer ganz nach dem eigenen Belieben gestaltet werden. Und diese Investition wird sich sicher lohnen.

Bei der Wahl der Badewanne ist auch immer die Größe des Raumes ein entscheidender Faktor. Ansonsten sind die unterschiedlichsten Formen im Angebot. Die Qual der Wahl kann zwischen rechteckigen, sechseckigen, achteckigen oder lieber runden und ovalen Ausführungen getroffen werden. Wird eine symmetrische oder asymmetrische Form bevorzugt? Ganz besondere Schmuckstücke sind eine in den Boden eingelassene Wanne oder sehr nostalgisch, das freistehende Exemplar. Das Highlight eines jeden Badezimmers ist ein Whirlpool, von manchen Herstellern auch Whirlwanne genannt, der den Raum wirklich in ein Spa verwandelt. Hier sorgen verschiedene Düsen für einen Luftstrudel im Wasser, welcher dem Körper Auftrieb verleiht. Für das Maximum an Entspannung sorgen Wasserstrahldüsen, die verschiedene Körperzonen massieren.

Das Material der Badewanne kann nach Belieben gewählt werden. Besonders häufig werden Acryl und Stahlemaille verwendet. Es gibt aber auch Ausführungen aus Corian, die sehr pflegeleicht sind oder aus Holz, das Wärme hervorragend speichert. Wannen aus Keramik oder robustem Naturstein sind ebenfalls im Angebot. Wichtig ist, dass die gewählte Badewanne optisch in das Konzept des Badezimmers passt.

Wer das eigenen Bad renovieren und modernisieren möchte, hat unzählige Möglichkeiten. Hier sollte aber auch in die richtige Badewanne investiert werden, da diese den Mittelpunkt des Badezimmers bildet.

Der neue Trend: Ein schönes Badezimmer

Von am 11. August 2011

Das Badezimmer ist eines der wichtigsten Räume der Wohnung und wird doch häufig stiefmütterlich behandelt. Doch der Trend geht mittlerweile immer mehr dahin, dass auch das Badezimmer mehr und mehr gestalterische Aufmerksamkeit erhält. Inzwischen gibt es viele verschiedene Möglichkeiten sein Badezimmer schön und einladend zu gestalten. Das einfache Badezimmer, welches früher im normalen Durchschnittshaushalt nur den Zweck der gewöhnlichen Nasszelle erfüllte, wird heute immer mehr zur Wellnessoase. Auch das Badezimmer wird mittlerweile als Wohnraum wahrgenommen. Die herkömmlichen Bodenfliesen weichen stilvollen Böden in Holzoptik und auch die Badewannen werden immer luxuriöser und haben ein schönes Design. Auf eine stilvolle Ausstattung wird Wert gelegt. Von der stilvollen Badematte, über farblich passende Handtücher bis hin zur gemütlichen Sitzbank ist alles gegeben und schöne Musik gehört natürlich auch dazu.
Was aber, wenn man in einer Mietwohnung mit einem alten Badezimmer wohnt? Auch hier gibt es einige Gestaltungsmöglichkeiten. Der Aufwand der Gestaltung des Bades richtet sich nach dem Alter des Badezimmers. Ist das Bad aus den 50ern oder 70ern ist es meist mit Fliesen in bunten knalligen Farben gestaltet. In diesem Fall ist eine Umwandlung des Bades in eine Wellnessoase ein wenig aufwendiger, als wenn es ein modernes Bad mit weißen oder großen unifarbenen Fliesen ist.
Ein weißes Bad mit weißen Fliesen kann einfach mit im Handel erhältlichen Fliesenaufklebern gestaltet werden. Die Aufkleber gibt es in verschiedenen Farben und schönen Mustern, die das Bad edler wirken lassen. Die Fliesenaufkleber haften an der glatten Oberfläche und werden ohne Kleber angebracht. So können sie bei einem Umzug einfach wieder gelöst werden und hinterlassen keine Rückstände. Dies ist wahrscheinlich die Mietwohnung-freundlichste Variante.
Die Variante für Bäder aus den 50er bis 70ern, muss erst mit dem Vermieter abgesprochen werden. Fliesenlack heißt das Zauberwort. Genauso, wie man Möbel mit Lacken streichen kann oder Wände mit Wandfarben, gibt es Fliesenlack für Fliesen. Dieser wird nachdem die Fliesen gesäubert und vorbehandelt worden sind, mit einer Lackierrolle aufgetragen. Schon verwandelt sich die vorherige Farbüberflutung in ein dezentes Badezimmer, dass man nun in ein Trend-Badezimmer umwandeln kann.
Farbüberflutung stresst die Sinne, richtig eingesetzt kann Farbe die Atmosphäre eines Raumes komplett verändern. Farbige Wände sind in Kombination mit weißen Fliesen und Accesoires in derselben Farbe wie die Wand wirklich schön. Kerzen, Pflanzen und stilvolle Behältnisse für das Notwendige tragen zu einer schönen Atmosphäre bei und sind die kleinen aber wichtigen Details, die letztendlich ein entspannendes Badezimmer ausmachen. Eine Idee die kleinen Notwendigkeiten, wie Wattepads oder Toilettenpapier einfach mal ganz anders wirken zu lassen, sind sie in Gefäßen zu verwahren, die man einfach mal zweckentfremdet. Schöne Einmachgläser eignen sich für Wattepads, Schminke und Co., ein Zeitschriftenhänger aus Stoff wird die neue Heimat für Haarspray und Föhn und in einem schlichten weißen Weidekorb wird auch Toilettenpapier zur Dekoration. Diese Art der Aufbewahrung zeugt von Originalität und Geschmack.