Wohntrend-Design

Aktuelle Wohntrends & Interior Design

Archiv für die Kategorie ‘Interior Design’

Modern-Design und Gemütlichkeit, ein Widerspruch?

Von am 24. Mai 2012

Wenn es um die individuelle Einrichtung des eigenen Hauses, oder der eigenen Wohnung geht, gehen die Meinungen oft auseinander. Viele verschiedene Möbelhäuser spezialisieren sich auf ganz bestimmte Arten der Einrichtung und beeinflussen somit die Vorstellungen der Kunden, wie das eigene Heim gestaltet werden könnte.
Ob Designmöbel oder gemütliche Sessel, im Endeffekt ist jeder Stil vertreten. Doch auf Grund der großen Auswahl, an verschiedenen Möbelsorten, stehen Kunden oft vor der Entscheidung, ob vermehrt auf Design, oder Gemütlichkeit geachtet werden sollte.

Modernes Design kombiniert mit Gemütlichkeit

(CC BY 2.0) by DAVINCI Haus via flickr.com

Bei einem kurzen Blick in die Geschichte, verändert der Begriff “zu Hause” seine Bedeutung immer wieder. Vor einigen Jahren noch war die Wohnung ein privater Rückzugsort, der ganz nach den eigenen Bedürfnissen eingerichtet werden konnte. Zu dieser Zeit wurde vermehrt auf Gemütlichkeit geachtet, ein Schutzmechanismus, gegen die harte Arbeitswelt. Heute jedoch ist das eigene Haus, oder die Wohnung nicht nur ein Rückzugs- und Wohnort. Soziale Events und Geschäftsessen sind ebenso Teil des eigenen Heimes. Somit muss dieses auch eine repräsentative Rolle nach außen spielen können, was den Stil der Möbel stark verändert. Beim Einrichten wird vermehrt auf Design und Eleganz geachtet. Jedoch wäre es ein Fehler, die Begriffe “Design” und “Gemütlichkeit” in einen Widerspruch zu stellen.

Designmöbel und ein schicker Einrichtungsstil beziehen sich nicht nur auf Preise und wertvolle Produkte. Ebenso wichtig ist der Charme, den eine Wohnung auszeichnen sollte. Wenn die Farben an der Wand mit denen der Möbel im Einklang stehen und versteckte LED-Lampen dem Raum ein wärmendes und zugleich stilvolles Licht spenden, leben Gemütlichkeit und Design in perfekter Symbiose.

Sinn und Zweck einer eigenen Wohnung ist es, sich wohl zu fühlen, unabhängig von der Vorstellung modernen Designs oder Gemütlichkeit. Letztendlich muss jeder seine Wohnung oder sein Haus nach seinen Vorstellungen selbst “designen”, um sich entsprechend wohl zu fühlen. In einem solchen Falle sind Design und Gemütlichkeit kein Widerspruch, sondern gehen Hand in Hand miteinander.

Das Internet bietet viele Möglichkeiten, sich virtuell seine Traumwohnung zu gestalten und seine konkreten Vorstellungen von Design und Gemütlichkeit anzupassen. Im Endeffekt sind alle Einrichtungsstile subjektive Vorstellungen, weshalb sich Eleganz, Design, Gemütlichkeit und so weiter, nicht im Wege stehen müssen, sondern sich gut ergänzen.

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Die Badewanne – der Mittelpunkt des Badezimmers

Von am 17. Januar 2012
freistehende Wanne als Mittelpunkt des Raumes

freistehende Wanne als Mittelpunkt des Raumes, cc by Conanil/ flickr.com

Da der Trend immer mehr zur Entgrenzung von Wohnräumen führt, wachsen diese zusammen zu einem offenen Konzept. So verschmelzen Schlaf- und Badezimmer mehr und mehr zu einer Einheit. Dadurch muss das Bad zunehmend die Funktion eines Spa und Wohlfühlbereichs übernehmen. Die Badewanne wird außerdem zum Mittelpunkt des Zimmers. Ein entspannendes Schaumbad, wer träumt nach einem stressigen Tag nicht davon? In den eigenen vier Wänden darf das Badezimmer ganz nach dem eigenen Belieben gestaltet werden. Und diese Investition wird sich sicher lohnen.

Bei der Wahl der Badewanne ist auch immer die Größe des Raumes ein entscheidender Faktor. Ansonsten sind die unterschiedlichsten Formen im Angebot. Die Qual der Wahl kann zwischen rechteckigen, sechseckigen, achteckigen oder lieber runden und ovalen Ausführungen getroffen werden. Wird eine symmetrische oder asymmetrische Form bevorzugt? Ganz besondere Schmuckstücke sind eine in den Boden eingelassene Wanne oder sehr nostalgisch, das freistehende Exemplar. Das Highlight eines jeden Badezimmers ist ein Whirlpool, von manchen Herstellern auch Whirlwanne genannt, der den Raum wirklich in ein Spa verwandelt. Hier sorgen verschiedene Düsen für einen Luftstrudel im Wasser, welcher dem Körper Auftrieb verleiht. Für das Maximum an Entspannung sorgen Wasserstrahldüsen, die verschiedene Körperzonen massieren.

Das Material der Badewanne kann nach Belieben gewählt werden. Besonders häufig werden Acryl und Stahlemaille verwendet. Es gibt aber auch Ausführungen aus Corian, die sehr pflegeleicht sind oder aus Holz, das Wärme hervorragend speichert. Wannen aus Keramik oder robustem Naturstein sind ebenfalls im Angebot. Wichtig ist, dass die gewählte Badewanne optisch in das Konzept des Badezimmers passt.

Wer das eigenen Bad renovieren und modernisieren möchte, hat unzählige Möglichkeiten. Hier sollte aber auch in die richtige Badewanne investiert werden, da diese den Mittelpunkt des Badezimmers bildet.

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Wohnen in Weiß ist Zeitlos

Von am 6. September 2011

Wohnen in weiß ist nicht nur zeitlos, sondern auch unglaublich stilvoll – vorausgesetzt es wird richtig umgesetzt. Stilvolles wohnen in Weiß ist wohlüberlegt, hier ist nicht die aus Faulheit oder anderen Bedenken ungestaltete Wohnung gemeint, die der Einfachheit halber weiß gestrichen wurde, sondern ein Wohnkonzept der besonderen Art.

Wohnen in weiß kann in unterschiedlichen Wohnstilen geschehen ist aber vor allem geeignet, um einen Stilmix zu wagen oder um ein besonderes Stilelement hervorzuheben.
Der Stilmix ist deshalb so interessant, weil er das durchbricht, was man eigentlich erwartet und das harmonieren lässt, was man eigentlich nicht kombinieren würde. Die Gemeinsamkeit „Weiß“ schafft Harmonie und setzt sich hinweg über gängige Regeln und umschifft so den Stilbruch. Gewissermaßen wird etwas Neues geschaffen aus Teilen bereits bestehender Stile.

Wohnen in Weiß lässt sich gut mit Naturmaterialien vor allem Elementen aus Holz kombinieren. Gut geeignet sind dafür Böden (hier kann man Holzdielen oder Parkett wählen), Treppenstufen, Handläufe und z.B. Arbeitsplatten oder Accessoires, wie Schalen. Elemente aus Holz schaffen Wärme und nehmen das Gefühl von Sterilität.

Grautöne und Schwarz können ebenfalls dezent integriert werden, da sie die Wirkung der weißen Farbe hervorheben. Schlichte Bilderrahmen, ein einzelner Sessel aus Leder oder ein gemustertes Kissen kann man gut dafür verwenden.

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Schneeweiß und Mausgrau

Von am 23. August 2011

Eine schneeweiße Einrichtung muss nicht unbedingt puristisch oder steril wirken, sondern kann zum wahren Einrichtungstraum werden, wenn das Wohnkonzept richtig umgesetzt wird. Einerseits ist Konsequenz gefragt, andererseits ist es wichtig an den richtigen Stellen die Regel zu durchbrechen. Ausnahmen schaffen Individualität und machen die Einrichtung erst richtig interessant. Eine Wohnung kann sogar kombiniert mit bestimmten Farbtönen immer noch weiß wirken und trotzdem das gewisse Etwas beinhalten, dessen Ursprung im ersten Moment nicht immer zuzuordnen ist und grade dadurch interessant wird.

Das Wohnkonzept
Der wichtigste Punkt ist natürlich, dass eine weiße Einrichtung hauptsächlich weiß ist. Das schließt sowohl Wände als auch Möbel ein. Je nach Wohnung und Stil kann man auch einen weißen oder doch hellen Fußboden wählen, der entweder aus hellen Marmorfliesen oder warmen Parkett z.B. mit einer Ahornoberfläche. Generell empfiehlt sich jedoch ein Fußboden, der sich farblich abhebt oder sogar im starken Kontrast zu dem sonst weißen Farbschema steht. Ein Holzfußboden in Form von Paneelen oder Parkett schaffen eine angenehm gemütliche Atmosphäre und tragen zu einem edlen Wohnambiente bei. Wer jedoch lieber kühle Farben mag, dem sei ein Parkettboden mit einer Oberfläche aus gekalkter Eiche empfohlen.
In einem Wohnraum, in dem alle Möbel und Wände weiß sind, kann man wunderbar in Form der verwendeten Materialien Struktur hineinbringen und das einerlei brechen. Leder schließt hier eine Freundschaft mit einem hellen Schafsfell, Seidenvorhängen oder einer gemütlichen Decke aus Mohair. Sideboards mit Hochglanzoptik lassen sich mit einem Barocksofa kombinieren oder umgekehrt ein alter Vitrinenschrank aus Großmutters Zeiten mit einem modernem Sofa. All diese unterschiedlichen Materialien und Stile werden durch ihre gemeinsame Farbe miteinander verbunden.
Farbe muss jedoch nicht völlig fehlen, denn schließlich bestätigen bekanntermaßen Ausnahmen die Regel. Erlaubt sind Wände in Grautönen, sie heben die weiße Einrichtung hervor und wirken wie eine Kulisse. Erlaubt sind auch farbige Accesoires in Gold oder Silber andere Farben sollten um die Wirkung nicht zu zerstören nur punktuell eingesetzt werden. Dies kann beispielsweise  in Form einer farbigen Stehlampe, einem großen Bilderrahmen oder einem Ledersessel umgesetzt werden.

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Der Stoff aus dem Träume sind

Von am 15. August 2011

Textilien verschönern schon seit Jahrhunderten unser Zuhause und vermittelten lange auch einen gewissen Status, denn nicht jeder konnte sich die teuren Stoffe leisten. Auch heutzutage gibt es noch große Qualitäts- und Preisunterschiede. Nichtsdestotrotz und fast ungehindert erobern Stoffe in Form von Gardinen, Kissen, Bettwäsche und Tischdecken das Zuhause. Sie vermitteln Gemütlichkeit und schaffen eine schöne Atmosphäre und mehr als das, sie haben auch eine Funktion. Als Gardinen verdunkeln sie die Zimmer am frühen Morgen oder halten bei großer Hitze die Sonne draußen, als Bettwäsche schaffen sie ein angenehmes Gefühl auf der Haut und schützen die darunterliegende Bettdecke vor Schmutz. Textilien gehören bewusst oder nicht zu unserem täglichen Leben.
Bewusst eingesetzt, können sie jedoch einen noch größeren Charme entwickeln und einem Raum eine völlig neue Optik verleihen. Sie sind schnell ausgewechselt und ermöglichen so sogar Jahreszeitlich angepasste Dekoration. So schaffen schwere Stoffe in warmen satten tönen Gemütlichkeit und ein Gefühl von Gemütlichkeit im Winter und helle leichte Stoffe heißen den Frühling willkommen. Seide, Samt und Damast lassen die Einrichtung kostbar und edel wirken und schaffen eine ideale Kulisse für exklusive Möbel. Ein gemusterter Stoff verbreitet ein ganz anderes Ambiente als ein schlichter einfarbiger. Je nachdem welche Wirkung man erzielen möchte, sollte die Wahl ausfallen. So kann dasselbe Material mit unterschiedlichen Mustern zwei völlig unterschiedliche Einrichtungsstile vermitteln. Eine Seidengardine in Erd- und Rottönen mit goldenen Ethno-mustern hat eine völlig andere Wirkung, wie eine Seidengardine mit einem schlichten floralen Muster. Das eine passt besser zum Ethnostil, das andere zum edlen Landhausstil oder zum modernen schicken Einrichtungsstil. Aber auch die Stoffart ist von wesentlicher Bedeutung. So schafft eine feingewebte Leinentischdecke mit Seidenanteil eine Festtafel bevor sie noch eingedeckt ist, während eine grobe Baumwolltischdecke keine große feierliche Wirkung hat jedoch durchaus einladend wirken kann. Stoffe sollten in jedem Fall zu dem jeweiligen Einrichtungsstil passen und mit dem restlichen Interieur harmonieren.

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