Wohntrend-Design

Aktuelle Wohntrends & Interior Design

Hoch zu „Bett“

Von am 6. Juli 2011

„Hoch zu Ross“ heißt es eigentlich und bezeichnet Menschen, die mit einer arroganten Lebenshaltung durch die Welt gehen. Gar nicht arrogant ist allerdings ein Hochbett, das nicht nur platzsparend ist, sondern auch interessante Gestaltungsmöglichkeiten schafft. Die meisten Menschen verbinden mit einem Hochbett ein Kinder- und Jugendzimmer, doch auch für die erste eigene Wohnung ist das Hochbett ein bisschen variiert eine ausgesprochen peppige Lösung.

Meist besteht die erste Wohnung aus Küche, Bad und einem Schlafzimmer, das gleichzeitig als Wohnzimmer genutzt wird. Ein Schlafsofa ist jedoch nicht die bequemste, wenn auch scheinbar die einfachste Lösung. Ein Hochbett verbindet man noch mit seinem Jugendzimmer und ist somit völlig out, ein gewöhnliches Hochbett wenigsten. Doch wer möchte keine Sitzlounge mit Stil, die auch noch kostengünstig ist.

Mit ein bisschen Handwerksgeschick kann man sich kostengünstig eine Plattform bauen, die genau wie ein Hochbett auf vier Beinen steht. Im Gegensatz zum Hochbett wird dies jedoch nicht der Schlafplatz, sondern der Wohnraum. Der eigentliche Schlafplatz kommt unter das Hochbett und wird mittels schöner Vorhänge, die unter der Plattform befestigt werden, abgegrenzt. So wird die einfache Bettstatt zum außergewöhnlichen Himmelbett. Damit die Plattform zur Lounge wird, muss aber noch einiges getan werden. Das Holz sollte, entweder weiß lasiert oder lackiert werden und dies von allen Seiten auch unter der Plattform. Am einfachsten ist es, wenn man das zu verwendende Holz vor dem Zusammenbauen streicht. Die weiße Farbe lässt die ansonsten beengend wirkende Konstruktion leichter erscheinen und sie nimmt optisch sehr viel weniger Platz weg. Das Streichen auch unter der Plattform ist deshalb wichtig, weil dies das Erste ist, was man am Morgen sieht, wenn man aufsteht und das letzte am Abend beim Schlafengehen. Eine dunkle Decke wirkt bedrückend und ist also nicht besonders vorteilhaft für die Stimmung.
Ist die Konstruktion fertiggestellt, müssen nur noch viele Kissen verteilt werden. Ein zwei schöne Decken schaffen zusätzlich Gemütlichkeit. Hier kann auch eine zusätzliche Matratze untergebracht werden, die nicht nur die Bequemlichkeit erhöht, sondern auch gleichzeitig für Übernachtungsgäste genutzt werden kann. Kleine Tischlampen dienen zur Beleuchtung und runden die Lounge mit einem niedrigen Couchtisch ab. Dem Entspannen steht nun nichts mehr im Wege.

Diese Seite merken: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Print
  • Technorati
  • Y!GG
  • MisterWong
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • Linkarchiv
  • Linkarena
  • seekXL

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar